MIR

Die Internationale Raumstation (ISS) ist seit November 2000 permanent von Menschen bewohnt – allerdings sollten wir auch die MIR, ihre Vorgängerin, in guter Erinnerung behalten, hat sie doch in der Weltraumforschung wichtige Pionierdienste geleistet.

Die Bauphase des Projekts begann 1986, als das erste Modul des Komplexes in die Umlaufbahn gebracht wurde. 2001 bestand die MIR aus sieben Modulen, war 30 Meter lang und 20 Meter breit bei einem Gesamtgewicht von 100 Tonnen; die Umlaufbahn der MIR befand sich in 400 bis 500 km Höhe. Im Laufe ihrer Lebensdauer beherbergte die Station 108 Astronauten aus 31 Ländern; an Bord wurden Tausende von Experimenten durchgeführt und zahlreiche Rekorde gebrochen, vom längsten Weltraumspaziergang (7 Stunden) von Anatoli Solowjev und Aleksander Balandin bis zum längsten Aufenthalt im Orbit (748 Tage in drei Missionen für Sergej Avdev).


Ursprünglich hatte die MIR ca. fünf Jahre in der Erdumlaufbahn bleiben sollen. Am Ende war sie bis zum 12. Februar 2001 in Betrieb – fünfzehn Jahre, während derer sie als Basis für zahlreiche wissenschaftliche Experimente diente und den Weg für andere Langzeitmissionen ebnete.


Dank der langen Beziehung von OMEGA zur Weltraumforschung hatte die Marke das Privileg, dass die MIR-Kosmonauten Anatoli Solowjev und Pavel Vinogradov (im Januar 1998) die letzten Tests an der Speedmaster Professional X-33 Multifunktionsuhr durchführten. Nach erfolgreichem Abschluss wurde die Uhr offiziell live von der MIR über das Houston Weltraumcenter dem Publikum vorgestellt.


Mittlerweile haben die Uhren, die drei Jahre an Bord der Weltraumstation MIR verbrachten, bevor sie mit der letzten Langzeitbesatzung wohlbehalten auf die Erde zurückkehrten, einen Ehrenplatz neben den anderen weltraumbezogenen Ausstellungsstücken des OMEGA-Museums, wo sie nachhaltig an die starke Verbindung der Marke OMEGA zur Weltraumforschung erinnern.

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