Skylab

Skylab war die erste US-amerikanische Raumstation und die zweite Raumstation, die von Menschen bewohnt wurde. Außerdem war sie die einzige, die von der NASA allein ins All geschickt wurde.

Das 100 Tonnen schwere Skylab war zwischen 1973 und 1979 in der Erdumlaufbahn und wurde in den Jahren 1973 und 1974 drei Mal von Astronauten besucht.


Die Raumstation wurde am 14. Mai 1973 in eine Umlaufbahn 235 Seemeilen (435 km) über der Erdoberfläche geschickt. Beim Start wurde sie jedoch schwer beschädigt und verlor ein Mikrometeoritenschild und eines ihrer Hauptsolarmodule. Reste des abgerissenen Mikrometeoritenschildes verursachten weitere Komplikationen, indem sie das verbleibende Solarmodul gegen die Seitenfläche der Station drückten und damit ein Ausfahren verhinderten. Aufgrund dessen stand der Raumstation sehr viel weniger Energie zur Verfügung als geplant.


Die erste Besatzung, die am 25. Mai 1973 startete, führte während eines Außenbordeinsatzes umfangreiche Reparaturarbeiten an der Station durch und blieb 28 Tage dort. Am 28. Juli 1973 und am 16. November 1973 folgten noch zwei weitere Missionen mit einer Aufenthaltsdauer von 59 beziehungsweise 84 Tagen. Die letzte Skylab Besatzung kehrte am 8. Februar 1974 auf die Erde zurück.


Während der drei insgesamt 171 Tage und 13 Stunden dauernden bemannten Skylab-Missionen umrundete die Raumstation 2.476 Mal die Erde. Es wurden zehn Weltraumspaziergänge mit einer Gesamtdauer von 42 Stunden und 16 Minuten durchgeführt. Verzeichnet wurden außerdem 2.000 Stunden wissenschaftliche und medizinische Experimente, darunter acht Solarexperimente. Viele der durchgeführten Experimente dienten dazu, die Anpassung der Astronauten an längere Aufenthalte in der Mikrogravitation zu erforschen. Mit jeder Skylab-Mission wurde ein neuer Rekord hinsichtlich der Aufenthaltsdauer der Astronauten im All aufgestellt. 

Auf jeder Mission wurden die Astronauten von ihren OMEGA Speedmaster Professional Uhren begleitet.

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