LEICHTATHLETIK
Leichtathletik Veranstaltungen gehören zu den beliebtesten Sportwettkämpfen überhaupt. In jedem Jahr nehmen die besten Athleten der Welt die Verbesserung bestehender Rekorde in Angriff und stellen die OMEGA-Zeitmesser jedes Mal von Neuem auf die Probe. Sie verkörpern das olympische Motto „höher, schneller, weiter“.
WIE FUNKTIONIERT DAS?
OMEGA hat sich schon immer für die Zeitmessung in der Leichtathletik engagiert und seine Zeitmesstechnologie für absolut präzise Ergebnisse ständig weiter entwickelt. OMEGA ist für die Zeitmessung bei einigen der bedeutendsten Leichtathletik-Wettbewerbe der Welt verantwortlich, darunter die Diamond League Meetings, die Europameisterschaften und – natürlich – die Olympischen Spiele.
Die Zielfotos der Scan'O'Vision-Fotofinish-Kameras von OMEGA gehören zu den bekanntesten Bildern der gesamten Sportwelt. Doch auch das, was zu Beginn eines Rennens geschieht, ist durchaus interessant.
Beim Start wird die Reaktionszeit jedes Sportlers an auf Gleise montierten Startblöcken gemessen. Diese registrieren den Schub, der durch die Beine des Läufers erzeugt wird und treten genau in dem Moment, in dem sie durch den Läufer beim Start zurückgestoßen werden, mit einem zweiten Block in Kontakt. Diese Information wird in Echtzeit aufgezeichnet.
Der Schiedsrichter muss mithilfe der Information, die er von der Fehlstart-Kontrolleinheit erhält, die Läufer im Falle eines Fehlstarts zurückrufen.
Zusätzlich zu den technologischen Aspekten, gibt es hier auch einen physiologischen Faktor. Der Mensch braucht ein paar Sekundenbruchteile Reaktionszeit, um das Startsignal zu hören und zu interpretieren. Diese Reaktionszeit ist je nach Persönlichkeit des Sportlers oder der Sportlerin, seiner oder ihrer Bereitschaft und Konzentration beim Startschuss ganz unterschiedlich.
Nach den Regeln der IAAF (Internationaler Leichtathletikverband) liegt die Mindestdauer der physiologischen Reaktion bei 100 Millisekunden (1 Zehntelsekunde). Jede Bewegung unter dieser Schwelle wird als verfrüht betrachtet und der Läufer löst einen Fehlstart aus.
An jedem Startblock befindet sich ein Lautsprecher, damit alle Wettkampfteilnehmer die Startanweisungen exakt zur selben Zeit hören, ganz gleich in welcher Entfernung von der Startpistole sie starten.
ERSTAUNLICHE ERGEBNISSE
Bei der Zeitmessung von Leichtathletik Wettkämpfen kann es manchmal zu erstaunlichen Ergebnissen kommen, z. B. im Finale des 110-Meter-Hürdenlaufs bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal. Dort lief der Kubaner Alejandro Casañas das Rennen eigentlich schneller als der Franzose Guy Drut. Aufgrund seiner kürzeren Reaktionszeit gewann Drut jedoch trotzdem die Goldmedaille.
Einer der berühmtesten 100-Meter-Sprints aller Zeiten fand im Juni 1991 in New York statt. Der Gewinner, Leroy Burrell, stellte damals mit 9,90 Sekunden einen neuen 100-m-Weltrekord auf … war in Wirklichkeit jedoch langsamer als sein Verfolger. Burrell hatte zwar als Erster die Ziellinie passiert, jedoch ergab eine genauere Analyse des Rennens später, dass Carl Lewis die Strecke eigentlich schneller bewältigt hatte. Nur hatte seine Reaktionszeit 166, Burrells dagegen nur 117 Tausendstelsekunden betragen.
Die Zeiten dieses historischen 100 Meter-Laufs:
Leroy Burrell: 9,900 weniger 117/1000 = 9,783
Carl Lewis: 9,930 weniger 166/1000 = 9,764
Da der Start ein Bestandteil des gesamten Rennens ist, gewann natürlich Burrell.
OMEGA – MIT DEN ATHLETEN SCHRITT HALTEN
Rekorde seien dafür gemacht, gebrochen zu werden, heißt es oft, und Athleten der ganzen Welt verschieben die Grenzen im Geschwindigkeits-, Kraft- und Ausdauerbereich stetig nach oben. Sie sind heute schneller und stärker als je zuvor, doch gibt es immer noch etwas, das sie mit ihren Vorfahren eint: Sie vertrauen – wie schon Generationen vor ihnen – bei der einwandfreien Messung, Anzeige und Verbreitung ihrer Ergebnisse auf OMEGA-Zeitmesser.
