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Zwei Generationen, eine Wahl

Fotos von PETER LINDBERGH

Ein Auszug aus der OMEGA Lifetime - Die Family Edition

An dem Morgen, als Peter Lindbergh in Malibu ankam, um das ultimative Familienporträt zu schießen, war das Wetter vielleicht etwas zu gut. Bei vorhergesagten Temperaturen von über 35 °C war davon auszugehen, dass die legendäre Sonne Kaliforniens den ganzen Tag auf Hochtouren brennen würde. Dank der unerschütterlichen guten Laune des weltberühmten Fotografen und einer Vielzahl von Wasserflaschen sollte das Fotoshooting jedoch perfekt voranschreiten. Ihren Teil dazu bei trug nicht zuletzt auch die Professionalität des Motivs, einer der fotogensten Familien der Welt.

Cindy Crawford, ihr Ehemann Rande Gerber und ihre Kinder Kaia und Presley sind in Malibu zu Hause, sodass die Anreise für sie ein wahrer Katzensprung war. Und das Shooting führte alte Freunde wieder zusammen. Der Mann hinter der Kamera ist für Cindy Crawford kein Unbekannter. Schon oft hatte sie mit Peter Lindbergh zusammengearbeitet, vor allem im Rahmen der legendären Supermodel-Fotoserie, an der auch Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz und Christy Turlington mitwirkten und die zu einer der berühmtesten Titelseiten der Vogue führte. Aufgrund dieser gemeinsamen Erfahrung hatte Cindy Crawford großes Vertrauen in die Fähigkeit von Lindbergh, am Drehort für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Cindy Crawford, die Lindbergh als Fotografen beschreibt, der „eine natürliche, zeitlose Schönheit einfängt“, war sehr von seinen Malibu-Bildern beeindruckt, insbesondere von denjenigen mit Kaia und Presley, die als Modefotos bei der aktuellen Generation wohl Kultstatus erlangen werden. Auch wenn Kaia und Presley dank ihrer berühmten Mutter (und ihren außergewöhnlichen Genen) zweifelsohne einen besonderen Zugang zur Modewelt hatten, haben ihre vorbildliche Arbeitsethik und ihre tadellosen Manieren sie zu Laufsteglieblingen bei Modeschauen in ganz Europa und Amerika gemacht. Bei Kaia scheint es zudem keine Gefahr zu geben, abzuheben, obwohl sie bereits für viele der weltbesten Designer wie Burberry, Chanel und Versace modelte. Auf die Frage nach einem Modeartikel, ohne den sie nicht leben könnte, antwortet sie: „Weiße Turnschuhe.“ Bei Social Media steht für sie der Spaß im Vordergrund, und nicht etwa der Gedanke, ihre Accounts trotz der vielen beruflichen Vorteile, die ihre zwei Millionen Anhänger mit sich bringen würden, als Visitenkarte zu nutzen: „Ich zeige Leuten in den Sozialen Medien gerne, wer ich wirklich bin. Dies ist eines der wenigen ungefilterten Dinge auf dieser Welt.“ Ihr Bruder Presley teilt die gleiche unprätentiöse Einstellung gegenüber seiner Arbeit als Model. Die wichtigsten Modeartikel eines jungen Mannes seien seiner Meinung nach „T-Shirt, Hose und Schuhe“. Als begeisterter Surfer ist er an den Wellen ebenso interessiert wie an dem Objektiv des Fotografen. Momentan ist er jedoch genau dort, wo er sein will: „Der beste Karrieretipp meiner Mutter: ‚Tu es nicht, wenn du es nicht willst.‘“ Presley ist selbst leidenschaftlicher Fotograf und konnte an diesem Tag viel von Lindbergh, einem wahren Meister, lernen.
Aufnahme in die Omega Familie
Da Peter Lindberghs Familienporträt der Gerbers auch daran erinnern sollte, dass Cindy Crawfords Kinder Kaia und Presley nunmehr Teil der Omega Familie sind, sollten auch die Uhren der Marke wichtiger Bestandteil ihrer Outfits bei den Motiven sein. Cindy und Kaia entschieden sich nicht überraschend für die eleganteren und feminineren Constellation-Modelle, während Presley und sein Vater eine robuste und sportlichere Speedmaster bzw. Seamaster Planet Ocean wählten. Dass Kaia und Presley in die Omega Familie aufgenommen wurden, war in vielerlei Hinsicht eine Formalität, da die jungen Models, nach den Worten ihrer Mutter, quasi „in sie hineingeboren“ wurden. Cindy Crawford ist seit über 20 Jahren bei Omega und schloss sich, gemeinsam mit ihren Kindern, der Schweizer Marke bei Events auf der ganzen Welt an. Die Beliebtheit von Omegas Constellation wurde 1995 noch größer, als sie im Rahmen der Marketingstrategie des Unternehmens „Cindy Crawford‘s Choice“ wurde. Die Verbindung zwischen einem der bekanntesten Topmodels und einer der populärsten Damenuhren der Welt ging dabei weit über reine Werbeauftritte hinaus. Unter anderem brachte sich Cindy Crawford bei der im selben Jahr anstehenden Überarbeitung der Constellation-Reihe wertvoll ein und half mit, die Quadra – die erste Constellation mit quadratischem Gehäuse – 1999 im Pariser Louvre zu präsentieren. Mit drei Models unter einem Dach sind die Gerbers natürlich keine typische Familie. Ehemann und Vater Rande Gerber, ein extrem erfolgreicher Unternehmer (und unfreiwilliges Model), unterstützt das Leben seiner talentierten Kinder vor der Linse, sorgt aber gleichzeitig für die nötige Ausgewogenheit: „Die Tatsache, dass sie Spaß daran haben, ist das wirklich Entscheidende.“ Natürlich hat Cindy Crawford bereits den Weg geebnet, den ihre Kinder jetzt beschreiten, sodass es den jungen Models sicherlich nicht an wertvollen Ratschlägen fehlen wird. Ihre Mutter aber, die eine eigene Online-Anhängerschaft von fast drei Millionen Menschen vorweisen kann, behält das Wachstum von Social Media und die Nähe, die diese erzeugen, genauestens im Auge. „Ich denke, dass diese Plattformen sich wunderbar dazu eignen, Leuten zu zeigen, wer Du bist und was Du liebst oder woran Du glaubst. Zugleich ist es aber auch eine große Verantwortung. Du bist jung und findest gerade heraus, wer Du bist, und da machst Du manchmal schneller einen Fehler. Das ist ein zweischneidiges Schwert, wie so viele Dinge. Es kann wie gesagt toll sein, aber Du musst zuerst nachdenken, bevor Du auf Veröffentlichen drückst.“ Die aufregenden Reisen in die Modehauptstädte dieser Welt machen sicherlich Spaß, sind jedoch auch mit harter Arbeit und langen Arbeitszeiten verbunden. Rande Gerber und Cindy Crawford achten deswegen darauf, dass die Zeit mit der Familie auf keinen Fall zu kurz kommt. Ein reges Leben, das nicht selten getrennt voneinander stattfindet, erfordert einfache, gemeinsame Momente, was bei dieser sehr öffentlichen, aber auch mit Bedacht privaten Familie normalerweise Zeit am Strand bedeutet. Ohne dass jemand eine Kamera auf sie richtet.